Endland ·Rollenspiel

Die Endland Chroniken: Paradise – Von der Welt 1: Das Paradies der letzten Tage

Es ist mal wieder Zeit für ein neues Kapitel in den Endland Chroniken.

Das Endland und seine Bewohner

Hundert Jahre sind seit Nadir vergangen, dem Tag der Tage, dem Anfang des Endes.

Die Welt ging in einem Meer aus Flammen und Eis unter und das Endland nahm ihren Platz ein. Nun besteht die ständige Gefahr, durch das verstrahlte Land zu mutieren und dem Verwuchs zu erliegen. In diesem harten Land kämpfen fünf Rassen um ihr Überleben.

Die Ikarim des Nordens

Im schroffen Hochland des Nordens leben die Ikarim, geflügelte Wesen wie Gargoyle einer längst vergessenen Zeit.

Mit ihren mächtigen Flügeln, die eine Spannweite von bis zu acht Metern erreichen können, beherrschen sie den kargen Norden. Sie wohnen fast ausschließlich in großen Höhen und ihre Körper sind oft mit Tattoos oder rituellen Narben verziert.

Ikarim kämpfen am liebsten mit Fernwaffen und haben eine enge Bindung zum Luft Element.

Ikarim haben kein Geschlecht. Im Alter von circa vierzig Jahren entsteht ein Kind im Körper des alten Ikara und wird ein Jahr lang ausgebrütet, in dieser Zeit zieht sich der Ikara zurück und bereitet sich auf die Geburt vor, wenn der neue Ikara gereift ist bricht dieser gewaltsam aus dem Körper seines Elter aus tötet diesen dabei.

Stichpunkte
Mythos Esoterisch-asketisch, sektierend, verschwörerisch
Nomenklatur Biblisch
Ästhetik faschistisch, streng („Herrenrasse“)
Ursünde Hochmut, Arroganz

Die Cerbores aus dem Osten

Im Osten des Endlandes erhellt das Ewige Feuer den trügerischen Sand der Wüste, hier hausen die Cerbores.

Äußerlich ähneln sie den Humanes des Herzlandes sehr, doch ihre Haut ist durch Verbrennungen, ob durch das Feuer oder die allgegenwärtige Strahlung, entstellt. Sie sind das fortschrittlichste Volk des Endlandes und beherrschen viele der alten Techniken der Menschen. Dies ist wohl einer der Gründe warum sich das Gerücht hält sie seien die letzten Kinder der Menschen aus der Zeit vor Nadir.

Einige Cerbores reisen mit Karawanen durch die Wüsten des Ostens und treiben Handel mit den anderen Völkern, oft mit den Handwerkern der Maden, andere fangen Sklaven die sie dann in den Großstädten an der Küste verkaufen. Dort herrscht nur Anarchie und selbst das Militär der Zitadelle hat es aufgegeben für Ordnung zu sorgen.

Cerbores sind stets auf der Suche nach alten Artefakten aus der Zeit vor Nadir, sei es nun einfache Kleidung oder moderne Waffen die sie im Kampf bevorzugen.

Doch wann immer ein Cerbores auf einen Aquides stößt sind selbst die Artefakte vergessen. Denn eines kann es zwischen diesen beiden Rassen niemals geben: Frieden. Dieser ewige und brutale Konflikt zwischen diesen gegensätzlichen Rassen ist unter dem Namen Rabies bekannt.

Stichpunkte
Mythos Orientalische und römische Kultur, Anleihen aus Punk und Trash des 20. Jahrhunderts
Nomenklatur lateinisch (in Politik, Militär, Wissenschaft u.ä.), modern technisch
Ästhetik militärisch, Punk
Ursünde Destruktivität, Egoismus

Die Klans der Maden im Süden

In den gewaltigen Gräben des südlichen Tieflandes leben die Maden. Ein kleines Volk mit blasser Haut und funkelnden Augen.

In endlosen Stollen entreißen die Maden der Erde Kohle, Erz und Edelsteine. Ihre Beute verarbeiten sie dann zu Waffen und Werkzeugen die im ganzen Endland geschätzt werden.

Maden sind Mitglieder einer großen Gemeinschaft, eines Klans. Jedes Mitglied hat eine feste Aufgabe im Klan die es erfüllen muss. Jeder Klan hat ein Gebiet um seine Gräben herum das ihm gehört, seinen sogenannten Kleim. Kleims werden durch ein einfaches Symbol markiert, dieses Symbol besteht fast ausschließlich aus einer dreistelligen Zahl die zugleich als Warenzeichen für alle hergestellten Handwerkswaren verwendet wird.

Stichpunkte
Mythos Germanisch-nordisch, Anleihen aus der Frühzeit der Industrialisierung
Nomenklatur germanisch
Ästhetik mittelalterlich, industriell („Dampfzeitalter“)
Ursünde Materialismus, Gier

Die Stämme der Aquides im Westen

An der eisigen Küste des Ewigen Meeres leben die Aquides, das brutale Volk des Westens.

Aquides werden oft als dumme, tierische Monster dargestellt. Und darin liegt auch einiges an Wahrheit. Doch wenn es ein Abenteurer schafft die Freundschaft eines Aquides zu gewinnen wird dieser einen treuen Gefährten gewinnen auf den er sich stets verlassen kann.

Sie benutzen oft ihren massiven Schwanz oder Nahkampfwaffen aus Holz und Stein um zu kämpfen. Oft gegen ihre Erzfeinde, die Cerbores.

Stichpunkte
Mythos Indianische Kultur, Primitivismus und Naturverbundenheit, Betonung alles Körperlichen
Nomenklatur indianisch, primitiv
Ästhetik indianisch, primitiv
Ursünde Triebhaftigkeit, Gewalt

Die Humanes des Herzlandes

Mitten im Herzland stechen schwarze Säulen wie ein riesiges Rückgrat aus dem Boden, dort lebt das am häufigsten vertretene Volk im Endland, die Humanes.

Humanes sind sehr anfällig für Verwuchs und nur die geheimnisvollen Monolithen scheinen diesen aufhalten zu können. Aus diesem Grund sind die meisten Humanes Siedlungen in der Nähe dieser Ungetüme.

Familie ist sehr wichtig für Humanes, oft wächst ein Humanes in einer Großfamilie auf. Zusammenhalt ist im Endland  die stärkste Waffe die ein Humanes vorweisen kann um gegen die anderen Rassen zu bestehen.

Stichpunkte
Mythos Europäisch mittelalterlich, (jedoch) atheistisch
Nomenklatur Fantasy
Ästhetik europäisch mittelalterlich

Das Paradies

Obelisk by Tobias Roetsch

Selbst das Leben in den Siedlungen des Herzlandes ist gefährlich, umgeben von den blutrünstigen Aquides im Westen, den Sklavenjägern der Cerbores im Osten, den fanatischen Ikarim im Norden, den gierigen Maden im Süden und Räuberbanden der Humanes im Herzland muss jede Siedlung stets darum fürchten überfallen zu werden.

Manche Siedlungen heuern Söldner zur Bewachung ihrer Felder an oder versuchen sich den Schutz einer ihrer Feinde zu erkaufen. Doch jedes erkaufte Bündnis kann zugrunde gehen, wenn der Partner ein besseres Geschäft wittert.

Doch im Norden des Herzlandes, in den ersten Ausläufern des Hochlandes liegt Paradise, ein gewaltiges Gebiet um einen Monolithen herum, dass von einer riesigen Mauer umgeben ist und seine Bewohner vor den Gefahren des Endlandes beschützt.

Im Zentrum des Paradieses, direkt am Monolithen liegt Paradise City, das Juwel des Herzlandes. Ein helles Licht, direkt auf dem Monolithen, signalisiert schon von weiten diesen Ort der Zuflucht vor den Gefahren des Endlandes. Nur wenige werden Auserwählt das Paradies zu betreten und noch weniger verlassen es jemals wieder. Die die es doch tuen reden nicht viel über das was sie dort erlebt haben. Doch ein Element bleibt in allen Erzählungen gleich. Der geheimnisvolle Mr. Paradise.